ZWÖLF 79

TITELTHEMA: EM 1996

Cluburlaub
In der Vorbereitung auf die EM 1996 sollte es der Nati an nichts mangeln. Als Residenz diente ein Schloss, der Golfplatz war nah – Erfolg stellte sich aber nicht ein.

Revolutionäre Dekade
In den 90ern blieb im Fussball kein Stein auf dem andern. Regeln wurden geändert, Klubs und Kurven wandelten sich, neue Wettbewerbe machten den Sport global und gigantisch.

Der dritte Mann
Marco Grassi war wahrlich kein Musterprofi und in der Nati oft nur Nebendarsteller. Seine bewegte Karriere führte ihn dennoch auch mit den Allergrössten zusammen.

Grell-pastell
Holt die Sonnenbrille hervor! Nie waren die Trikots von zweifelhafterem Design als im Jahrzehnt der Neonfarben.

Nach der Heimkehr
Die EM 1996 prägte das Gastgeberland England nachhaltig. Zu «Cool Britannia» zählten nun nicht mehr nur Musik und Mode, sondern auch der Fussball.

Erinnerungsalbum
Die vergrösserte EM 1996 war nichts für Feinschmecker. Momente für die Ewigkeit bot sie dennoch.

Der Torminator
Adrian Knup hatte im Ausland einen schwereren Stand. Warum er Ansprachen von Winnie Schäfer nicht mehr hören konnte und wie er die Ausbootung vor der EM hinnahm, erzählt er im Interview.

Mist in Gold
Es ist rätselhaft: Just als der Fussball so schlimm anzuschauen war wie nie, wurde er zum grossen Geschäft.

Stichflamme
Nach zwei Endrundenteilnahmen in Folge glaubte sich die Schweiz bereits im Kreis der Elite. Der tiefe Absturz folgte auf dem Fuss.

NLA-Legende Viorel Moldovan
Kein Zweifel: Viorel Moldovan war ein begnadeter Stürmer. Zum Star machten ihn aber erst Gabriela Amgarten und Tommaso Ramundo.

Die Welt in 16 Bit
Kein Fussball-Videospiel revolutionierte das Genre derart wie «Sensible World of Soccer» von 1994. Auch weil man damit endlich die Nationalliga A ausspielen konnte.

Die Unmöglichen
Mitten in der fortschreitenden Professionalisierung gelingt dem Dorfklub FC Naters 1996 ein grosser Coup: Das Team aus Einheimischen steigt in die NLB auf.

 

Bundesliga-Trainer machten einen heiss mit Sprüchen wie «Haut ihnen auf die Fresse!». Taktische Anweisungen gab es so gut wie keine.

– Adrian Knup

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