ZWÖLF 53

zwoelf53_coverTITELTHEMA: TRASHTALK

Rohrspatzen auf dem Rasen
Trotz Regelverschärfungen und Lippenlesern gedeiht das wenig angesehene Stilmittel des Trashtalks auch auf hiesigen Plätzen. Sogar als taktische Vorgabe.

Preisexplosion
Die Schweizer Ticketpreise sind in den letzten 20 Jahren massiv gestiegen. Wie ist das zu rechtfertigen? Und verhindern die Klubs damit nicht letztlich volle Stadien? ZWÖLF hat vielerorts nachgehakt.

Im freien Fall
Keinen fürchtete die Schweizer U17 im WM-Finale 2009 mehr als Sani Emmanuel. Doch in der Karriere des nigerianischen Supertalents folgte eine Tragödie auf die nächste.

Der Stadionvater
Zu Archibald Leitchs Kunden gehörten Chelsea, Arsenal, Manchester, Fulham und noch viele weitere. Der Architekt prägte die Fussballstadien wie kein Zweiter. Bald ist nichts mehr von seinen Werken übrig. Nicht alle bedauern dies.

Weltranglistenstürmer
Der somalische Flüchtling Ahmed Mohamed hat es vom Berner Freizeitkicker bis zum Nationaltrainer gebracht. Und schuf mit den U. S. Virgin Islands gleich eine Sensation.

Der Gentleman der Liga
Seit vier Jahren führt Claudius Schäfer als CEO die Swiss Football League. Im Interview redet er über Risiken und Vorteile eines Seriensiegers, den gefährlichen Kurs der UEFA und die niemals endende Sicherheitsdebatte.

Die Grösse mit dem Glacé
Ein aktueller brasilianischer Nationalspieler wechselt in die Schweiz! So etwas hatte es noch nie gegeben. Mauro Galvão gilt bis heute als einer der besten Ausländer auf hiesigen Plätzen.

Vorboten von Verboten
Fussball kann ganz schön hart und gemein sein. Das ist nicht gut für Kinder, finden einige. Deshalb wird nun einiges abgeschafft: die Schiedsrichter, die Zuschauer – und selbst das Gewinnen.

Gräben, Plastikbälle und ein Taktikfuchs
Das Hinspiel gegen Leixões aus Portugal hätte La Chaux-de-Fonds zweistellig gewinnen können. Dann stellten die Neuenburger einen wenig ruhmreichen Rekord auf.

 

In Italien etwa, diesem Land, das noch immer unter der Fuchtel der humoristischen Steinzeitmenschen des Vatikans steht, kann beispielsweise bereits ein «Porco Dio» eine rote Karte zur Folge haben, weil klar: Gotteslästerung, Ketzerei, Skandal. Die Regel erwies sich freilich als nicht durchsetzbar, der Italiener flucht einfach zu gerne.

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