ZWÖLF 1

#01

Das Trippeln der Seitenlinie entlang hat ein Ende. Weg mit dem orangen Überhemd, Trikot in die Hose, Schuhe geschnürt, Stollen gezeigt, ein letzter Schluck aus der Plastikflasche: Die Aufwärmphase ist vorbei, wir sind bereit – ZWÖLF wird eingewechselt.

So stand es im Editorial der allerersten Augabe von ZWÖLF, die im April 2007 erschienen ist. Natürlich ist diese Ausgabe längst vergriffen und wird unter Sammlern mit Gold aufgewogen. Und dies, obwohl durchaus einige Mängel bestanden, wie ZWÖLF-Mitgründer Sandro Spadini in der Jubiläumsausgabe #50 zugab:

«Und da standen wir und hielten es in Händen, und gefühlt haben wir uns dabei – so stelle ich mir es jedenfalls vor – wie Väter, die zum ersten Mal ihr Kind in den Händen halten. Und wie bei einem Baby ist man zunächst natürlich mal nicht so kritisch. Sieht man die Mängel nicht. Oder vielleicht: Sie interessieren einen nicht. Nur ein Kopf und alle zehn Finger? Na passt! Unser ZWÖLF hatte alle 64 Seiten und keine Tippfehler in den Titeln. Wunderbar! Dass die Bilder gehörig verpixelt waren, weil der in letzter Minute eingesprungene Layouter wohl nicht die Feindaten an die Druckerei geschickt hatte? Kann passieren. Dass das Heft optisch recht unfertig daherkam, weil der alte Layouter unvermittelt abgesprungen war und uns erst in vorletzter Minute sein doch recht rudimentäres «Konzept» übergeben hatte? Geschehe nichts Schlimmeres. Hauptsache, das Kind ward geboren. War endlich da nach Monaten der Vorbereitungen.»

Weil diese Ausgabe längst nicht mehr erhältlich ist, hier in voller Länge immerhin zum Durchblättern.

 

Ausgabe nachbestellen