Aktuelle Ausgabe

Irre Lohnsummen und Ablösen, einseitige Meisterschaften, dubiose Sponsoren und das Abwenden von den Fans hin zu den Kunden – der «Wochenzeitung» (WOZ) ist das zu viel. Schliesslich spielen auch die Schweizer Klubs dieses Spiel mit, obwohl sie längst abgehängt sind.

Statt nur zu nörgeln will die WOZ nun selber aktiv werden: Sie will in einen Klub investieren, der nach ihren Vorstellungen und Werten geführt wird. Als Fachkräfte wurden wir von ZWÖLF beigezogen. Weil natürlich auch uns interessierte, wie weit man mit Idealismus und sozialer Ausrichtung kommt im Fussball, haben wir ein Konzept erstellt und führten die Verhandlungen. Was dabei herauskam, lest ihr in dieser Ausgabe.

Zudem durften wir die Tür zum geheimnisvollsten Reich der Fussballer einen Spalt weit öffnen. Insider erzählten uns, was in der Kabine alles vor sich geht. Von rosaroten Wänden als psychologische Waffe, Gebetsteppichen in der Dusche und der Wichtigkeit einer wummernden Stereoanlage.

Zum Interview baten wir einen der spektakulärsten Spieler der Super-League-Ära: Éric Hassli. Er erzählte uns seinem stetigen Kampf gegen das Übergewicht, den Verlockungen des Nachtlebens und warum er nur hierzulande gross auftrumpfte.

Weiter in diesem Heft: der Niedergang der Grümpelturniere, der Wüterich auf der Lugano-Bank, der visionäre Jacques Guhl, der Schweizer Stimmverlust in der UEFA, österreichische Erfahrungen mit unserem zukünftigen Modus sowie der Versuch, eine Woche lang alles zu konsumieren, was Bild und Ton zum Schweizer Fussball hergeben.

ZWÖLF #74 jetzt auf dem Weg zu den Abonnenten und ab 12. September 2019 am Kiosk.

Viel Vergnügen bei der Lektüre!

Das ZWÖLF-Team

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