ZWÖLF 51

Zwoelf_51_CoverDer Vollstrecker
Claudio Sulser gehörte zu den besten Stürmern Europas. Heute ist er als Anwalt und FIFA-Funktionär ebenso kompromisslos. Zu seinem 60. Geburtstag trafen wir ihn zum Gespräch über das unerfüllte und bequeme Leben als Profi, Kabinenstreitigkeiten und Legendenpflege.

Empanadas, Mate y Super League!
Wie der Prophet im eigenen Lande: Die Super League wird hierzulande oft verspottet, dabei werden die Partien in die halben Welt übertragen!

Der verschwundene Meister
Die erste offizielle Schweizer Meisterschaft dominierte der Anglo American Club Zürich nach Belieben. Bald blieben vom Champion nichts als Rätsel.

«Schiri, wir wissen wo dein Heli steht!»
In St.Gallen ranken sich um diese Geschichte etliche Legenden. Nun spricht der Schiedsrichter, der 1985 mit dem Helikopter gerettet wurde.

Komprimierte Wahrheit
Nirgends finden sich ganze Geschichten so kompakt wie in den Matchtelegrammen. Das Ende ihrer Ära wurde eingeläutet, als sie mehr Informationen lieferten.

Personalunion im Mittelfeld
Einst dachte man, mit der Funktion des Spielertrainers das Ei des Kolumbus gefunden zu haben. Heute ist er ein Fossil aus einer längst vergangenen Zeit.

 

SCHAUPLATZ EUROPA

Doppelbürger für Doppeladler
Der grösste Erfolg Fussball-Albaniens fusst auf den im Exil Ausgebildeten. Bei aller Freude über die EM-Teilnahme: Ein Plan B fehlt gänzlich.

Ein Land geht fremd
Wo sich Mütter und Coiffeusen über Southampton-Spiele unterhalten: In Norwegen interessiert sich die Bevölkerung hauptsächlich für die Premier League.

Holländische Massenmörder
Die stolze Fussballnation Niederlande befindet sich im freien Fall. Laut Piet Hamberg, ehemaliger GC-Ausbildner, läuft schlicht alles katastrophal falsch. Und zwar überall auf der Welt.

Die Insel der Wunder
Vor kurzem war Island noch ein Prügelknabe. Mit unglaublich dünner Spielerdecke, dafür mit einem viel beachteten Plan, gelang sensationell die EM-Qualifikation.

 

«Bis zu meiner Regentschaft als Präsident der FIFA-Ethikkommission war keine Sperre gegen hohe Offizielle ausgesprochen worden. Wir sperrten dann allerdings gleich zwei Mitglieder des Exekutivkomitees. Die jüngsten Vorfälle bestärken mich in dem Glauben, dass es gelungen ist, eine wirklich unabhängige Stelle zu schaffen.» – Claudio Sulser

 

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