Artur Jorge


An der Europameisterschaft von 1996 in England hiess der Schweizer National­trainer Artur Jorge. Der Mann mit dem Schnauz war der umstrittenste Selektionär aller Zeiten. Und wurde vom «Blick» mit einer beispiel­losen Kampagne abgesägt. Ein Artikel aus ZWÖLF 55.

Text: Nicola Berger

Es ist Winter 1995, als der Schweizerische Fussballverband in die Bredouille gerät. Der Nationaltrainer Roy Hodgson will sein Mandat nur im Doppelamt weiterführen – Inter Mailand lockt ihn mit einer Wagenladung an Lire-­Noten. Der Verband lehnt das Modell ab und muss innert kürzester Zeit einen neuen Chefcoach verpflichten. Klar ist: Ein grosser Name soll es sein, um den landauf, landab glorifizierten Hodgson baldmöglichst vergessen zu machen. Es wirkte, sagen wir, ambitiös, mit welchen Namen der Verband zu schäkern versuchte. Sven-Göran ­Eriksson war ein Kandidat, mit Arsène Wenger führte man Gespräche. Beim «Sport» erkundigte sich der damals bei Nagoya in Japan tätige Elsässer, wer denn seine Konkurrenten um den Posten seien. Und Wenger versicherte: «Ich muss in diesen Tagen Herrn Obertüfer in Bern anrufen.» Was die heutige Arsenal-Trainer­legende dem SFV-Ehrengeneral­sekretär mitteilte (und warum dieser überhaupt eine Rolle in den Verhandlungen spielte), ist nicht überliefert. Fakt ist: Verpflichtet wurde nicht der weltmännische Franzose, sondern Artur Jorge, ein etwas kauziger Portugiese.

Der damalige Verbandspräsident Marcel Mathier, ein Anwalt aus dem Unter­wallis, sagt heute, Jorge sei der Kandidat der Natio­nalliga unter der Führung von Präsident Ralph Zloczower gewesen, die damals über ein Vorschlagsrecht verfügte. Die Wahl war nachvollziehbar, schliesslich hatte Jorge ausgezeichnete Referenzen: Er war mit Paris Saint-Germain Meister geworden – damals wahrlich keine Selbstverständlichkeit – und hatte Porto zum Triumph im Meisterpokal gegen Bayern München geführt. Heiland ­Hodgson will die Nationalliga aber nicht gleich opfern: Der Engländer soll auch als Inter-Trainer die Geschicke der Nati leiten, Jorge soll ihm sozusagen als Lehrling zur Seite gestellt werden und nach der EM ganz übernehmen. Beide sind einverstanden, ­Inter ebenfalls, die Spieler sprechen sich gar vehement dafür aus – doch ­Mathiers SFV blockt. Der Entscheid, ­Hodgson per sofort durch Jorge zu ersetzen, sorgt für erste Kontroversen. Der Boule­vard attackiert den Verbandspräsidenten mit dem schlohweissen Haar und unterstellt ihm, persönlichen Rache­gelüsten gefolgt zu sein; er habe Hodgson «das Messer in den Rücken gestossen». Der grosse Rest der Medienlandschaft begrüsst die unpopuläre Massnahme weitgehend. Der Tenor: Mit Teilzeitanstellungen verkäme die Nati zu einer Pfadfinderveranstaltung, zudem berge eine Doppellösung Hodgson/Jorge beträchtliches Konfliktpotenzial.

Alain Sutter urteilt nach dem ersten Zusammenzug: «Ich kann mir vorstellen, dass ich mich bei Jorge sehr wohl fühlen werde.»

Euphorie – und Remis gegen Luxemburg
Die Nationalspieler sind zu Beginn angetan von ihrem neuen Chef. Captain Alain Geiger lobt den Coach als «absoluten Fachmann», und René Weiler, der heutige Trainer des 1. FC Nürnberg, spricht von einem «ausgezeichneten Taktiker». Alain Sutter urteilt nach dem ersten Zusammenzug: «Ich kann mir vorstellen, dass ich mich bei Jorge sehr wohl fühlen werde.» Und selbst im «Blick» erscheint zum Amtsantritt eine Kolumne mit der Bitte, man solle dem neuen Trainer Zeit geben. Doch das Flitterwochengefühl währt nicht lange. Jorge startet mit einem bescheidenen 1:1 gegen Luxemburg. Und als die Natio­nalmannschaft kurz darauf gegen Österreich taucht, ist es mit der Ruhe vorbei. Jorge, der beim Amtsantritt betont hat, die Stars hätten besonders viel zu leisten, provoziert Kopfschütteln, indem er vom Mannschaftsarzt als fit gemeldete Spieler mit dem Vermerk auf die Tribüne schickt, sie seien verletzt. Erste Spieler wie Stéphane ­Chapuisat oder Ramon Vega beginnen zu murren, weil andere mit ihren Wehwehchen abreisen dürfen. Die NZZ ist sich da schon sicher, dass es nie funktionieren könne, wenn ein Natitrainer an die Selbstverantwortung appelliert: «Die Schweizer Fussballer konnten noch nie mit Freiheiten umgehen; sie benötigen vielmehr seit Jahrzehnten eine straffe Leine und klare Worte.»

Jorge parliert zwar in sechs Sprachen, aber trotz seines Doktortitels in Germanistik und eines Diploms der Sportschule Leipzig verweigert er sich dem Deutschen.

Das mit den klaren Worten ist aber so eine Sache. Jorge parliert zwar in sechs Sprachen, aber trotz seines Doktortitels in Germanistik und eines Diploms der Sportschule Leipzig verweigert er sich dem Deutschen. Ohnehin fragt man sich, wie gut Jorge seine Spieler erreicht. Im ersten Interview mit dem «Tages-Anzeiger» auf seine Vorlieben für die schönen Künste, für die Literatur, die Malerei, die Musik, angesprochen, winkt er ab: «Ich bin nicht anders als andere. Ich bin wie ihr. Denn ich bin mir sicher, auch andere Leute gehen gerne ins Theater, schauen sich gerne einen Film an und hören gerne Jazz.» Ob das auch auf Schützlinge wie ­Ciriaco Sforza oder Stephan Lehmann zutraf? Man kann sich das fragen. Kaum jemand dürfte jedenfalls den Gedichtband gelesen haben, den Jorge in jüngeren Jahren verfasst hatte. Unter dem Titel «Die Wasserscheide» ­erschien etwa folgendes Werk:

Kurz
und tollkühn
das Gesicht ausgerichtet zum Mondschein
sich des Punkts entledigend
das Gesicht eingerichtet
zu warten.

So eloquent sich Artur Jorge in seiner ­Lyrik ausdrückt, so simpel kontert er konkrete Fragen von Journalisten mit Gemeinplätzen. Sätze wie «Il faut donner le maximum» oder «Dans le football, je crois, à mon avis, tout est possible» gehören zu den Standardantworten. Jorge ist kein besonders ­guter Kommunikator, vor allem aber ein mise­rabler Verkäufer, der zu unterschätzen scheint, dass man im Schweizer Fussball, diesem Jahrmarkt der Eitelkeiten, kaum umhinkann, Egos von Menschen zu hätscheln, die man nicht mag. Jorge verhaspelt sich in Sätzen, er verwechselt Spieler und scheint diese mit seinen Gedankengängen manchmal zu überfordern. Ist es anfangs noch blosses Unverständnis gewesen, schlägt die Stimmung endgültig um, als der Trainer bekannt gibt, bei der Europameisterschaft in England auf die Routiniers Adrian Knup und Alain ­Sutter zu verzichten (und dafür beispielsweise ­Régis Rothenbühler zu berück­sichtigen). Anlass genug für den «Blick» – noch immer gekränkt, dass die von ihm proklamierte Doppelmandats-­Lösung mit dem der Zeitung wohlgesinnten Roy Hodgson nicht umgesetzt worden ist –, eine beispiellose Anti-Jorge-Kampagne zu konstruieren.

Taktik statt Gesichtspflege
Die Schlagzeilen, sie haben es in sich. «Jetzt spinnt er!». «Jorge-Wahnsinn». «Jorge raus!». «Stop it, Jorge». So titelt das Boulevardblatt mit seiner ihm eigenen Melange aus Unverfrorenheit, schlechtem Stil und Obsession für Ausrufezeichen. ­Rainer Meier, damaliger «Blick»-Sportchef, betreibt in seiner Artikelserie fast jeden Tag aufs Neue Niveau­limbo. Den Satz mit dem «spinnen» beispielsweise hat die Zeitung durchaus bewusst gewählt. Es ist eine beachtlich geschmacklose Anlehnung daran, dass Jorge anderthalb Jahre vor seinem Amtsantritt ein Hirntumor entfernt worden ist. Der Trainer sei danach nicht mehr der ­Gleiche gewesen und überdies arbeitsscheu, ­diktiert Meier kurz darauf dem irritierten «Tages-­Anzeiger». Auch den Schnauz, Jorges Marken­zeichen, macht der Boulevard zum Politikum. Er ist derart verbunden mit dem unpopulären Portugiesen, dass ein Zürcher Coiffeur berichtet, es hätten noch nie so viele dunkelhaarige Männer Schnauzhaare gelassen wie in den letzten Tagen. Jorge sagt dazu viele Jahre später diesen unsterblichen Satz: «Ich habe als Trainer in der Schweiz vermutlich den Fehler gemacht, dass ich mich zu sehr auf Taktik und dergleichen konzentrierte, anstatt sportrelevante Faktoren wie die tägliche Gesichtspflege zu beachten.»

Ein auf­gepeitschter Mob stört die Pressekonferenz nach dem Spiel und versucht, zum Coach vorzudringen. Jorge muss das Stadion unter Polizeischutz verlassen. Es sind irritierende Szenen, zumal in der besonnenen Schweiz.

Mit etwas Abstand ist es Jorge also gelungen, die Geschehnisse von einst süffisant zu kontern. Doch damals geht die Kritik nicht spurlos an ihm vorbei. Er scheint zunehmend mürbe – und das Kesseltreiben zeigt bald Wirkung. Nicht wenige stimmen in die Stimmungsmache des «Blicks» ein. Wie extrem die Auswirkungen dieser Kampagne auf die Fussballfans hierzulande sind, ist nach dem letzten Testspiel vor der Abreise nach England zu spüren. In Basel heisst der Gegner Tschechien, und die Stimmung ist schon vor dem Anpfiff feindselig. Auf den Rängen wehen Anti-Jorge-Transparente im Wind, weil es damals noch möglich ist, seine Meinung im Stadion zu äussern, ohne vorher eine Bewilligung einzu­holen. Die Tschechen gewinnen mit 2:1, was bei eini­gen Anhängern den Effekt hat, dass die Siche­rungen durchbrennen. Ein auf­gepeitschter Mob stört die Pressekonferenz nach dem Spiel und versucht, zum Coach vorzudringen. Jorge muss das Stadion unter Polizeischutz verlassen. Es sind irritierende Szenen, zumal in der besonnenen Schweiz; die NZZ schreibt, dem Trainer werde mancherorts eine Behandlung zuteil, «dass man sich darüber als Schweizer schämt».

Dieser Meinung sind offenbar auch Teile der Mannschaft. Aus Solidarität mit Jorge versucht die Equipe einen Medien­boykott durchzudrücken – auf Druck des Sponsors Kreditanstalt und des Schweizer Fernsehens endet dieser allerdings indes bald. Und es ist ja nicht so, dass das Schweigen der Spieler die Diskussionen um Jorge hätte verstummen lassen. Im Nachgang an jene Nacht im alten Joggeli geschieht im Land Sonderbares. Der Lokalsender Tele Züri stellt einen Zuschauerrekord auf, als der Fussballlaie Roger Schawinski über Jorge refe­riert. Der «Zischtigs-Club» des Schweizer Fernsehens thematisiert die Personalie Jorge innert Monatsfrist zwei Mal. Und eine Diskussionsrunde auf Radio 24 verläuft derart hitzig, dass die Sendung kurzerhand erstmals bis nach Mitternacht verlängert wird.

Jorge polarisiert so stark, dass schnell klar ist: Die Liaison zwischen ihm und der Schweiz wird nicht funktionieren – zu angeschlagen ist der Trainer. Selbst seinen Fürsprechern macht er es je länger, desto schwieriger, indem er kaum jemandem mehr die Gelegenheit gibt, die Hintergründe für seine Entscheidungen zu verstehen. Weil seine Arbeit anhaltend negativ betrachtet wird, zieht er sich in die Defensive zurück. Er wirkt scheu und verletzlich; dazu halten sich Gerüchte, er sei gesundheitlich angeschlagen. Vielen im Land ist es nie gelungen, eine emotionale Bindung zum Trainer aufzubauen, er ist eine Art Sphinx geblieben. Der vormalige Nationaltrainer Daniel Jeandupeux stellt darauf die kühne These in den Raum, Jorge sei darum ein Fremder geblieben, weil Portugiesen in der Schweiz nur als Saisonniers angesehen würden, als Ausländer zweiter Klasse.

Jorge mag mit seinem Schnauz und seinem Flair für grauenhafte Dächlikappen wie die überzeichnete Karikatur eines aus der Zeit gefallenen Fussballexoten ausgesehen haben. Aber er hatte Tiefgang.

Intellektuell und missverstanden
Gewiss: Jorge und die Schweiz, das war ein Missverständnis, der Portugiese der falsche Mann zum falschen Zeitpunkt. Eine echte Chance hat der Anleiter aber ohnehin nie erhalten. Jorge mag mit seinem Schnauz und seinem Flair für grauenhafte Dächlikappen wie die überzeichnete Karikatur eines aus der Zeit gefallenen Fussballexoten ausgesehen haben. Aber er hatte Tiefgang. Bei der portugiesischen Nelkenrevolution von 1974 engagierte er sich politisch. Er war Anführer einer Spielergewerkschaft. Für portugiesische Zeitungen verfasste er regel­mässig Kolumnen. Und Christophe Bonvin, der langjährige Stürmer des FC Sion, sagte kürzlich, Jorge sei in all den Jahren sein bester Trainer gewesen. Man kann sich vorstellen, dass die beiden harmonierten: Bonvin führt heute in Martigny eine Buchhandlung.

Angesichts der widrigen Umstände verlief der Start in die EM überraschend ­positiv: Dem Gastgeber England trotzte man mit einer guten Leistung ein 1:1 ab, und hätte Marco Grassi nach Chapuisats Haken-­Furioso im Strafraum etwas mehr Kaltschnäuzigkeit an den Tag gelegt, wer weiss, vielleicht hätte ­Jorges Amtszeit eine ganz andere Wendung genommen. Doch Grassi scheiterte am Pferd­eschwanzträger David Seaman (in einem selbst für die 1990er Jahre verblüffend hässlichen Torwarttrikot) und am eigenen Unvermögen. Der eine Punkt garantierte ­Jorge bloss ein paar Tage an media­lem Waffenstillstand; die Niederlage gegen Holland und insbesondere der ungenügende Auftritt im entscheidenden letzten Gruppenspiel gegen Schottland besiegelten das Aus für die Schweiz an der EM und, de facto, auch für Jorge. Dessen abschliessendes Fazit lautete übrigens: «Es gibt gute und weniger gute Mannschaften. Und wir gehörten zu den weniger guten.»

Zwar bestätigte die Verbandsführung um den Präsidenten Mathier den Coach ursprünglich im Amt; der Treueschwur war aber weniger einer inneren Überzeugung geschuldet als dem Fakt, dass eine vorzeitige Trennung den finanziell angeschlagenen SFV rund eine Million Franken gekostet hätte. Für Mathier und den Nationalmannschaftsdelegierten Eugen Mätzler war es darum ein Segen, als der portugiesische Verband im Juli 1996 die Freigabe für Jorge erbat und das Missverständnis so ohne Kosten­folge beendet werden konnte. Die Bilanz der siebenmonatigen Amtsdauer: ein Sieg, zwei Remis, vier Niederlagen. Die späte Genug­tuung für den gescheiterten Portugiesen war, dass auch seine Nachfolger die durch die WM 1994 geschürten übersteigerten Erwartungen von Verband und Fans nicht zu erfüllen vermochten. Rolf Fringer stolperte bereits in Baku, dem Argentinier Enzo ­Trossero erging es kaum besser. Es sollte bis 2004 dauern, bis sich die Schweiz wieder für eine Endrunde qualifizieren konnte.

Als sich die Geschichte mit Artur Jorge zum 20. Mal jährte, hievte der «Blick» einen erstaunlichen Artikel ins Blatt. Die «neidische» Konkurrenz habe sich den Zusammenhang zwischen der «Jetzt spinnt er!»-Schlagzeile und der Hirnoperation nur ausgedacht; allein die Über­legung sei «hirnverbrannt». Und sowieso: Die Auflage sei in die Höhe geschnellt, an manchen ­Tagen habe man bis zu 30’000 Zeitungen mehr verkauft.

Ganz wie Philip Maloney
Die Zeilen zeugen von einer Wahrnehmung, die entrückter sein dürfte, als es jene von Artur Jorge je war, denn nicht immer heiligt der Zweck die Mittel. Jorge selber will über die Vorgänge von damals nicht mehr reden. Es sei schon so lange her, er habe kaum mehr Erinnerungen daran. 2008 wollte die WOZ von ihm wissen, wie das denn damals war; mit Knup, mit Sutter, mit den angeblich 30-sekündigen Telefongesprächen zu deren Ausbootung. Er antwortete: «Im Fussball­alltag passieren Sachen, die nicht immer alle verstehen, die auch nicht immer alle verstehen müssen. Als Trainer muss man eine Mannschaft zusammenstellen. Und da spielen dann ein paar Spieler und andere halt nicht.» Er schloss mit dem zeitlosen Philip-Maloney-Rechthabersatz: «So geht das.»

Seine Trainerkarriere hatte da bereits ein Ende gefunden. Auf die unglückliche Episode in der Schweiz folgten Intermezzi auf der halben Welt. Mit Portugal verpasste er die WM ebenso wie später mit Kamerun, bei seiner Rückkehr zu PSG die Europacup-Plätze, und in Spanien, Holland und Russland konnte er sich nur wenige Monate im Amt halten. Vom Glanz seines Namens, der auf dem legendären Hackentor von Rabah Madjer gegen Bayern München gründete und dem die Schweiz damals erlegen war, blieb so viel nicht übrig. Nach sieben ­Jahren ohne Job gab er 2014 überraschend sein Comeback im bezahlten Fussball, als er den algerischen Erstligisten MC Algier übernahm. Die Kulturreise in den Maghreb dauerte zehn Monate, es dürfte seine letzte Trainer­station gewesen sein. Man kann sich vorstellen, wie Jorge heute in Lissabon das Rentnerdasein geniesst, in jener Stadt, deren kultureller Vielfalt und deren Museen er so zugetan ist. Und wie er die Schweiz und ihre Medienlandschaft vermutlich in keiner ­Sekunde vermisst.